05: Podcast Innenstadtstrecke

1. Juli 2021

Ökologisch, sozial, modern – die Regionalstadtbahn Neckar-Alb ist das größte Verkehrsinfrastruktur-Projekt rund um Tübingen und Reutlingen. Herzstück des Ganzen: die Innenstadtstrecke in Tübingen, die die Altstadt und wichtige Ziele und Arbeitsstätten wie Universität, Kliniken und Technologie-Park umstiegsfrei mit dem Umland verbindet. Ziel: möglichst viele Arbeitspendelnde vom Auto auf die Schiene bringen.

Am 26. September 2021 – dem Tag der Bundestagswahl – stimmen die Tübingerinnen und Tübinger bei einem Bürgerentscheid darüber ab, ob die Innenstadtstrecke gebaut wird oder nicht. Ich wurde gebeten, einen Podcast auf die Beine zu stellen, damit auch über dieses Medium Menschen erreicht und von der Innenstadtstrecke überzeugt werden – neben den diversen bereits bestehenden Informationsangeboten verschiedener Akteure . Ziel: ein klares JA für den Bau der Innenstadtstrecke beim Bürgerentscheid!

Viel Spaß beim Zuhören!

Veröffentlicht von Moritz Pfeiffer

Radsport, Geschichte und Zukunft - das sind meine Themen.

6 Kommentare zu „05: Podcast Innenstadtstrecke

    1. Hallo JP, vielen Dank für das positive Feedback 🤗 Gerne den Podcast abonnieren, weitere Folgen sind geplant. Viele Grüße, Moritz

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  1. MP, Sie bezeichnen sich als Journalist? Das ist unangebracht, da Sie nicht neutral fragen/ berichten, sondern sich eindeutig auf die Seite der ISS@Tü-Befürworter stellen…

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    1. Ich arbeite als Journalist, als Redakteur bei einer Monatszeitschrift – der Podcast hat damit nichts zu tun. Dadurch, dass ich gleich zu Beginn jeder Folge transparent mache, dass ich mich für den Bau der Innenstadtstrecke engagiere, erwecke ich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, von einem neutralen journalistischen Standpunkt zu argumentieren.

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  2. Gute Idee, dieser Podcast, bitte weitermachen!
    Ich wünsche mir eine Folge mit einem Fahrradaktivisten/einer Fahrradaktivistin, in der der gesamte Streckenverlauf und die Konsequenzen fürs Fahrrad erläutert werden. Die Stadt hat in ihrer Infoveranstaltung zwar Schlaglichter/Lupen gestzt, aber mir fehlt noch das Gesamtbild. Die Fahrradführung wird von Gegnern als zu eng kritisiert und tatsächlich ist es eben auch so, dass da auf der meisten Strecke nicht der aus fahrradaktivistischer und klimaaktivistischer Sicht sinnvolle Standard eines vom KFZ-Verkehr getrennten Radwegs geplant ist, sondern nur ein Schutzstreifen. In Zeiten, in denen von Protected Bike Lanes, Radvorrangrouten und Radschnellverbindungen gesprochen wird, erscheint das eben nicht sehr zukunftsgemäß.
    Trotzdem setzen sich die Fahrradverbände für die Innenstadtstrecke ein. Und werden dafür ihren Grund haben. Sehr einleuchtend finde ich das Argument einer viel besseren Fahrradmitnahme auf den Berg per Bahn. Aber was ist mit dem Streckenverlauf für die die selbst fahren? In der Mühlstraße wurde nachgebessert. Gut! Und der Rest? Gibt es da wirklich keine Möglichkeiten noch mehr für den Radverkehr rauszuholen?
    Das Hauptargument für die Innenstadtstrecke ist m.E. das Verlagerungspotential vom Auto auf den ÖPNV und da hat die Alternativenprüfung eben ergeben, dass die Alternativen da viel schlechter abschneiden.
    Trotzdem sollten wir zusätzlich – wie ja auch von den Befürwortern der Innenstadtstrecke gefordert – den gesamten Umweltverbund massiv puschen, also auch den Radverkehr.
    Also: Wie schaffen wir, dass langsame und schnelle, sichere und unsichere Radfahrer und Radfahrerinnen in ganz Tübingen und erst recht auf den Radhauptverbindungen – zu denen die Streckenführung auf der Innenstadtstrecke gehört – sicher und stressfrei unterwegs sind, so dass auch bisherige Nicht-Radfahrer und -Radfahrerinnen ihr Rad in die Hand nehmen und losfahren. – Zum Beispiel (auch) in Kombination mit der Regionalstadtbahn incl. Innenstadtstrecke!
    Interessant wäre dazu auch folgendes: Wo dürfen Radler auf der Strecke überall nicht überholt werden?
    An welchen Stellen könnte ein zusätzliches „Parallelangebot“ für unsichere Radler geschaffen werden, dass die Ziele über eine leicht andere Streckenführung erreicht? Wurde ein Zweirichtungsradweg geprüft? Wie wird die neue Streckenführung im WHO für den Radverkehr aussehen?
    Dies sind Fragen, die für mich einfach noch offen sind. Ich möchte mit meiner Stimme im September das bestmögliche für den Umweltverbund rausholen. Dass Prinzip der Regionalstadtbahn mit Innenstadtstrecke leuchtet mir klar als sinnvoll ein! Die Planungen für den Busverkehr wurden inzwischen ebenfalls deutlich verbessert. Daher würde es mich wirklich interessieren, was die Radverbände über die Radführung an der gesamten Innenstadtstrecke denken, und ob da nicht doch noch mehr rausgeholt werden könnte.

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  3. Hallo,

    vielen Dank für den interessanten Podcast.
    Die meisten Bedenken, die ich aus meinem privaten Umfeld höre sind jene für die Kosten. Das ist auch für mich der das „letzte Fragezeichen“ das noch offen ist. Ansonsten finde ich es eine super Idee.
    Die Kosten der Stadtbahn sind natürlich schnell gegoogelt. Ich bin zum Beispiel hier fündig geworden:
    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/faq-regionastadtbahn-tuebingen-100.html#buergerentscheid
    Aber was bedeutet das wirklich für die Stadt. Welchen Anteil am am Tübinger Haushalt werden die Kosten für den Bau der Regionalstadtbahn, den Bau der Innenstadtstrecke und die Betriebskosten haben und jeweils über welchen Zeitraum. Wie viel wendet die Stadt für andere Bereiche auf, damit ich das in ein Verhältnis setzen kann. Muss sich Tübingen „krass verschulden“?
    Wie viel kosten vergleichbare Infrastrukturporjekte (Sowohl Schiene als auch Projekte für den Autoverkehr). Palmer hat ja mal die Parallele zum Schindhautunnel gezogen.
    Hier habe ich einen Flyer zum Hauhaltsplan der Stadt Tübingen gefunden:

    Klicke, um auf flyer_haushaltsplan_2021.pdf zuzugreifen


    Die Stadt rechnet mit Erträgen von fast 289 Mio. Die Stadt soll 77 Mio für die Regiostadtbahn zahlen und nochmal 55 Mio für die Innenstadtstrecke. Ich muss sagen, dass ist schon ein Batzen.
    Wäre es möglich vielleicht ein zweites Interview mit Palmer zu machen. Der ist ja was Zahlen anbelangt in der Regel auf Zack und kann das bestimmt gut veranschaulichen.
    Wichtig wäre auch die Betrachtung auf allen Ebenen (Stadt, Kreis, Land, Bund)

    Viele Grüße
    Christoph Feucht

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